Geschichte
Am 17. Januar 1887 erhielt der ehemalige Bergmann Wilhelm Doerr die Schank-erlaubnis für eine Fuhrmannsgaststätte und legte damit den Grundstein für das Landhotel Doerr. Nach der Eröffnung der Bahnstrecke Kreuztal- Marburg wurde hier Speis und Trank für die Bahnreisenden angeboten.
1894 errichtete er neben sein Haus einen Holzstall und darauf einen Saal ,aus dem um die Jahrhundertwende das Gasthaus am Bahnhof mit sechs Fremdenzimmern entstand. Ab 1906 übernahm Wilhelm Doerr II das Ruder des Gasthauses und freute sich über den wirtschaftlichen Aufschwung des deutschen Kaiserreichs. Aber auch durch die schweren Zeiten des ersten Weltkrieges gelang es ihm, dass Gasthaus am Bahnhof hindurchzusteuern. Nach seinem Tod übernahm 1937 Wilhelm Doerr III die Geschicke des Hauses, dass durch die Nähe zum Bahnhof immer mehr vom Fremdenverkehr gerade von Erholungssuchenden aus dem Ruhrgebiet profitierte.
Nach Beendigung des zweiten Weltkrieges und der Erholung der Wirtschaft ging es im Hotel weiter bergauf. Die Bahn verlor zwar Ihre Bedeutung, da die Reisenden per Auto oder Bus ankamen, aber die Übernachtungszahlen stiegen und 1961 wurde die Namensänderung in "Hotel Doerr" beantragt. Auch Wilhelm Doerr IV erlernte das Hotelhandwerk und trieb nach seinen Einstieg in den elterlichen Betrieb die Erweiterung voran. 1965 begannen umfangreiche Umbauten des Hauses. Weitere Bauabschnitte folgten 1996, 1974 und 1977.
1981 kam am Hornberg ein großes Gebäude mit Schwimmbad, Sauna und Whirlpool dazu. Damit war die Grundlage zum späteren Wellnesshotel gelegt. Seit 1984 heißt das Haus "Landhotel Doerr". 1996 wurde der erste Teil des Landhauses mit Spiegelsaal und weiteren Zimmern gebaut. Seit 2001 gehört das Landhotel Doerr nur zu den Wellness- Hotels- Deutschland. Mit dem Neubau des Wellness- und Beautygarden auf 1.000 qm ging Wilhelm Doerr IV neue Wege. Der Erfolg gab ihm recht und so wurden 2007 noch einmal 14 Landhauszimmer dazugebaut. 2008 kam das neue Restaurant mit 120 Sitzplätzen als derzeit letzter großer Bauabschnitt dazu. | ![]() |



